Sonderübungen Atemschutz und Seiltechnik 11-12-2019
  

Am Mittwoch den 11-12-2019 fanden zwei Sonderübungen, zum einen von zwei Atemschutztrupps, zum anderen von der Seiltechnikgruppe statt. Die Atemschutzträger begaben sich um 18:15 Uhr zur Hauptfeuerwache der FF Wels um dort in der Atemschutzübungsanlage zu trainieren. Dort hieß es in voller Atemschutzausrüstung zunächst am Laufband, am Ergometer und am Schlaghammer den Puls in die Höhe zu treiben, bevor es in den "Käfig" ging. Dies ist ein unbekannter Parcours aus Gitterelementen, welcher bei völliger Dunkelheit zu durchqueren ist. Dabei gilt es verschiedene Hindernisse und Engstellen zu passieren und den richtigen Weg zum Ausgang zu finden. Ein herzlicher Dank ergeht an unseren Kameraden Siegfried Stögermair von der FF Wels für die Betreuung während den Übungen. Nach kurzer Stärkung wurde der Heimweg angetreten, die Einsatzbereitschaft hergestellt und die Übung um 22:45 Uhr beendet.

Die Seiltechnikgruppe hatte als Übungsort die Bauhofhalle gewählt. Dort wurde zunächst das Thema Dreibein für die Schachtrettung behandelt. Neben der Besichtigung des Dreibeines inkl. Winde welches am Bauhof zur Verfügung steht, wurde auch der Aufbau eines provisorischen Dreibeins anhand von Mitteln der Feuerwehr geübt. Ergänzend dazu wurde ein Flaschenzug zusammengestellt. Als weiterer Schwerpunkt galt es die Rettung einer Person aus rund 4m Höhe anhand verschiedener Techniken durchzuführen. Vorgabe war, dass die Person liegend zu Boden gebracht werden muss. Zunächst beförderte man die Übungspuppe über eine mittels Leiter erstellten Rampe unter entsprechender Seilrücksicherung zu Boden. Als Zweite Technik wurde ein künstlicher Anschlagpunkt oberhalb der Ebene wo die Person lag geschaffen, und die Puppe in der Korbtrage mit Abseilspinne und entsprechender Seilbremse senkrecht nach unten abgeseilt. Als dritte Variante trainierte man den sogenannten Leiterhebel. Dazu wird die Korbtrage mit dem Fußende an einer aufgestellten Leiter befestigt, das Kopfende wird mittels Rettungsleinen zu einem Anschlagpunkt mittels Rettungsleine und Seilbremse rückgesichert. Durch langsames Umlegen der Leiter und gleichzeitigem Nachlassen der Rettungsleine kann auch so die Person in der Korbtrage waagrecht zu Boden befördert werden. Nachdem alle Gerätschaften wieder ordnungsgemäß verstaut waren, wurde die Übung nach knapp 3h beendet.

Diese Website verwendet Cookies, um die Funktionalität zu verbessern.

Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung siehe unter Info!

Ich akzeptiere