Großbrand in Bad Wimsbach-Neydharting 12-09-2020
  

Am 12-09-2020 um 22:21 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Roitham durch die Landeswarnzentrale im Zuge der Alarmstufe 2 zum Brand eines landwirtschaftlich genutzten Gebäudes beim Schloss Meierhof, welches als Heu- und Strohlager dient, nach Bad Wimsbach-Neydharting alarmiert. Gemäß Alarmplan rückte die FF Roitham mit dem LFB-A2 in die Nachbargemeinde aus. Sofort nach Eintreffen wurde die erste Zubringerleitung zu dem in Vollbrand stehenden Gebäude gemeinsam mit dem LFB-A2 Bad Wimsbach errichtet. Aufgrund der Leitungslänge waren hierzu Relaisleitungen mit mehreren Tragkraftspritzen erforderlich. Der Atemschutztrupp wurde zum Sammelplatz entsendet, wo dieser auf seinen Einsatz wartete. Im weiteren Einsatzverlauf stellte die FF Roitham gemeinsam mit dem LFB-A2 Fischlham eine weitere von insgesamt 5 Zubringerleitungen her, um den Wasserbedarf für die umfangreichen Löscharbeiten sicherstellen zu können. Um 07:00 morgens wurden die Einsatzkräfte, welche die ganze Nacht über im Einsatz gestanden waren durch neue Kräfte abgelöst, so auch die 9 Mann der FF Roitham. Gegen Mittag des 13-09-2020 konnten die ersten Zubringerleitungen abgebaut und die FF Roitham vom Einsatz abgezogen werden. Im Zuge des Großbrandes verlegte die FF Roitham 700m B-Schläuche, betrieb die Tragkraftspritze für ca. 13h im Dauerbetrieb und stand 8 mal im Atemschutzeinsatz. Die Zusammenarbeit mit den anderen Feuerwehren funktionierte sehr gut.

Weitere Infos und Fotos zum Einsatz finden Sie auf laumat.at.

Fotos: laumat.at (1), FF Roitham (3)

 

Dachstuhlbrand im Ortszentrum von Roitham 02-09-2020
  

Am 02-09-2020 um 21:19 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Roitham durch die Landeswarnzentrale mit dem Stichwort „Brand Wohnhaus“ ins Ortszentrum von Roitham alarmiert. Durch den Umstand, dass sich aufgrund einer Schulung 13 Feuerwehrleute bereits im Feuerwehrhaus befanden, waren KDO und TLFA-B Roitham bereits 2 Minuten nach Alarmeingang vor Ort. Einsatzleiter HBI Johannes Rudyk stellte dabei folgende herausfordernde Lage fest: Beim Brandobjekt handelte es sich um ein Gasthaus, welches sich aus mehreren zusammengebauten Gebäudekomplexen mit Gaststube, Saal, Gästezimmern und Privatwohnbereich zusammensetzt. Oberhalb des Privatbereiches schlugen bereits Flammen aus dem Dach. Der Großteil der Gäste und Bewohner befand sich bereits außerhalb des Gebäudes, die letzten Personen wurden rasch aus dem rauchfreien Erdgeschoss evakuiert. Da die genaue Ausdehnung des Brandes in der Dachhaut zu diesem Zeitpunkt noch nicht festgestellt werden konnte, das Erreichen der Brandstelle aufgrund der Größe des Gebäudekomplexes schwierig war und der benachbarte Vierkanthof bis auf wenige Zentimeter an das Brandobjekt heranragt, wurde aufgrund der großen Ausbreitungsgefahr umgehend Alarmstufe 2 ausgelöst und dadurch die BTF Steyrermühl, FF Laakirchen, FF Bad-Wimsbach und FF Windern nachalarmiert. Auch das Rote Kreuz stand vorerst mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz, konnte jedoch bis auf einen SEW für die Eigensicherung rasch wieder abrücken.

Tank und Pumpe 1 Roitham schafften mittels Leitern einen Zugang auf eine Dachterrasse im ersten Obergeschoss und nahmen darüber zwei Löschleitungen unter schweren Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Pumpe 2 Roitham stellte die Wasserversorgung vom Löschwasserbehälter beim Feuerwehrhaus sicher und eine Einsatzleitstelle wurde eingerichtet.

In weiterer Folge wurde mit Unterstützung der nachrückenden Feuerwehren eine zweite Zubringerleitung aufgebaut, die Teleskopmastbühne auf der Bundesstraße in Stellung gebracht und eine Umleitung eingerichtet. Die Koordinierung der eingesetzten Atemschutztrupps aller Feuerwehren erfolgte durch den Atemschutzsammelplatz.

Der rasche und massive Erstschlag zeigte Wirkung und es konnte nach ca. einer halben Stunde „Brand unter Kontrolle“ gegeben werden. Das Dach musste für die Nachlöscharbeiten von innen und außen geöffnet werden, was wiederum Maßnahmen zur Absturzsicherung der eingesetzten Mannschaften erforderte. Nach dem „Brand aus“ wurde die Dachöffnung mittels Planen provisorisch abgedeckt und die Nachbarfeuerwehren konnten nach und nach abgezogen werden. Die FF Roitham stellte bis in die Morgenstunden eine Brandwache. Einsatzende: 04:08 Uhr

Eingesetzte Kräfte:

FF Roitham mit KDO, TLFA-B, LFB-A2, KLFA-L und 40 Mann
BTF Steyrermühl
FF Laakirchen
FF Windern
FF Bad-Wimsbach
AFK Gmunden
Rotes Kreuz
Polizei inkl. Brandermittler

Fahrzeugbergung Güterweg Hamminger 01-09-2020
  

Am 01-09-2020 um 21:55 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Roitham mittels Pageralarmierung zu einer Fahrzeugbergung am Güterweg Hamminger, unmittelbar vor der Autobahnbrücke alarmiert. Vor Ort stellte Einsatzleiter HBI Johannes Rudyk folgende Lage fest: Eine junge PKW-Lenkerin wollte nach eigenen Angaben ihr Fahrzeug wenden, wobei sie jedoch über das Bankett kam und an der Böschungskante hängen blieb. Durch die nasse, steil abfallende Wiesenböschung und die Schräglage des PKW bestand die Gefahr, dass dieser weiter abrutscht oder kippt. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und für die Dauer der Arbeiten vollständig gesperrt. Mit der Einbauseilwinde des LFB-A2 konnte der Wagen behutsam zurück auf die Straße gezogen werden, wobei dieser gleichzeitig seitlich gesichert wurde um ein Kippen zu vermeiden. Der PKW wurde ohne Beschädigung an die Lenkerin übergeben, welche ihre Fahrt fortsetzen konnte.

Die FF Roitham stand mit KDO, LFB-A2 und 11 Mann ca. 35 Minuten vor Ort im Einsatz, weitere Kameraden befanden sich im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft.

Diese Website verwendet Cookies, um die Funktionalität zu verbessern.

Wenn Sie fortfahren, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung siehe unter Info!

Ich akzeptiere