Schneedruck - Hilfeleistung in St. Agatha 12-01-2019
  

Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften stand am 12-01-2019 aufgrund der kritischen Schneedrucksituation in den Bezirken Gmunden, Kirchdorf und Vöcklabruck im Einsatz. Die FF-Roitham wurde zur überörtlichen Hilfeleistung nach St. Agatha, Gemeinde Bad Goisern angefordert. Gemeinsam mit der FF-Lederau machte man sich im kleinen Zug bestehend aus 3 Fahrzeugen und 20 Mann auf den Weg zur Unterstützung der lokalen Kräfte in den Süden unseres Bezirkes. Die Anfahrt führte uns dabei über das Weissenbachtal, da die B145 zwischen Ebensee und Bad Ischl wegen Lawinengefahr gesperrt war. Vor Ort erfolgte die Lageeinweisung und Befehlsausgabe. Auf die Fahrzeuge wurden Schneeketten aufgezogen um sich schließlich auf über 800m Seehöhe zum ersten zugeteilten Einsatzort zu begeben. Dort waren ein Wohnhaus und ein landwirtschaftliches Nebengebäude von den fast zwei Meter hohen Schneemassen zu befreien, welche die Gebäude aufgrund des angesagten warmen Wetters am Folgetag in akute Einsturzgefahr gebracht hätten. Zum Nebengebäude mussten die Feuerwehrmänner inkl. Ausrüstung sogar zu Fuß anreisen, da eine Zufahrt mit keinen Fahrzeugen möglich war.

Im Anschluss wurde unserer Gruppe ein weiteres Wohnhaus in unmittlbarer Nähe zum ersten Einsatzort zugeteilt, welches von den Bausachverständigen und Statikern ebenfalls als kritisches Objekt eingestuft worden war und somit abgeschaufelt werden musste. Unterstützung bekamen wir dabei durch die örtlichen Kräfte der FF St. Agatha, welche sich um die Garage und ein Nebengebäude kümmerten. Ausgeleuchtet durch den Lichtmast unseres Fahrzeuges wurde bis weit in die Dunkelheit hinein geschaufelt was das Zeug hält und so konnte auch dieser Einsatzauftrag erfolgreich und vor allem unfallfrei abgeschlossen werden. Im Anschluss wurden die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus St. Agatha verköstigt. Nach der Heimreise wurden alle eingesetzten Geräte versorgt und die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt. Die FF-Roitham stand mit dem LFB-A2 und 9 Mann 11,5 Stunden im Einsatz!

Resümierend kann man sagen, dass sich unser LFB-A2 in Kombination mit den Fahrkünsten unseres (Berufs)Kraftfahrers, aber vor allem die enorme Motivation und Ausdauer der Mannschaft bezahlt gemacht haben, um auch solche außergewöhlichen Elementarereignisse bewältigen zu können. Ein herzliches Dankeschön möchten wir den Kameraden der FF-Lederau für die gute Zusammenarbeit und den örtlichen Einsatzkräften für die Verköstigung und die gelebte Kameradschaft aussprechen.

 

Freimachen Verkehrsweg Lindacherstraße 10-01-2019
  
Durch die Polizei Laakirchen wurde die Freiwillige Feuerwehr Roitham am 10-01-2019 um 08.09 Uhr zu einer Hilfeleistung alarmiert. Eine PKW-Lenkerin hatte auf der Lindacherstraße auf Höhe der Abzweigung Mitterbuch bei winterlichen Fahrverhältnissen die Kontrolle über ihren PKW verloren und war gegen ein Verkehrszeichen geprallt. Der PKW kam dabei so im Schnee zum Stehen, dass dieser stecken blieb. Da die Straße durch das Fahrzeug teilweise blockiert war, forderte die Polizei Laakirchen die FF-Roitham zum Freimachen des Verkehrsweges an. Mittels LFB-A2 wurde der Arbeitsauftrag rasch durchgeführt und der Einsatz nach 30 Minuten beendet.
Brandmeldealarm Miba Frictec 31-12-2018
  

Auch am letzten Tag des Jahres stand die FF-Roitham nochmal im Einsatz. Um 07.28 Uhr alarmierte die Landeswarnzentrale die Roithamer Einsatzkräfte ins Gewerbegebiet Wangham zur Fa. Miba Frictec, da die Brandmeldeanlage angeschlagen hatte. Vor Ort wurde bei der Erkundung durch Einsatzleiter HBI Johannes Rudyk festgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm im Bereich der Sprinkleranlage handelt. Somit konnte der Einsatz nach einer halben Stunde beendet werden.

Nur wenige Minuten nachdem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt war, schlug die Brandmeldeanlage erneut an. Da noch einige Feuerwehrmänner im Depot waren reichte die telefonische Verständigung durch die Landeswarnzentrale und es konnte auf eine Alarmierung mit Sirene und Pager verzichtet werden. Vor Ort wurde gemeinsam mit dem mittlerweile eingetroffenen Brandschutzbeauftragten dieThematik nochmal besprochen. Der offensichtlich defekte Melder wird durch die Herstellerfirma getauscht werden, wodurch die Serie der Fehlalarme beendet werden sollte.

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