Löschübung mit der FF Bergham Kösslwang 05-07-2019
  

Einen Tag nachdem die Einsatzzone Traunfall gemeinsam mit der FF WIndern beübt wurde, stand bereits die nächste Gemeinschaftsübung am Programm. Im Zuge der Gefahren- und Entwicklungsplanung (GEP) wurde die neue Einsatzzone "Roitham OST" gebildet, welche die Ortschaften Deising, Inner- und Außerroh sowie Kirnbach umfasst. Aufgrund der örtlichen Nähe wird in dieser Zone bei kritischen Bränden die FF Bergham Kösslweang gemeinsam mit der FF Roitham alarmiert, um eine schnellstmögliche Hilfeleistung sicherzustellen. Erstmals beübt wurde dies nun am 05-07-2019 bei einer gemeinsamen Einsatzübung, ausgearbeitet von HBM Philipp Schütt. Die beiden Feuerwehren wurden zu einem "Brand landwirtschaftliches Objekt - Brand Maschinenhalle"  nach Deising zur Fam. Prielinger alarmiert. Bei der Lageerkundung durch Einsatzleiter OBI Philip Kathrein ergab sich folgende Situation: Die Maschinenhalle neben dem Vierkanthof stand, ausgehend von der darin befindlichen Werkstatt, in Vollbrand. Laut Objektbesitzer waren noch zwei oder drei Personen vermisst. Tank Kösslwang bekam als ersteintreffendes wasserführendes Fahrzeug den Auftrag einen Atemschutztrupp ins Objekt zur Personensuche- und Rettung zu entsenden. Weiters wurde ein C-Rohr im Außenangriff vorgenommen, um ein Übergreifen auf den Vierkanthof zu verhindern. Die Wasserversorgung zu Tank Kösslwang wurde durch Pumpe Kösslwang vom nahegelegenen Löschwasserbehälter hergestellt. Tank Roitham wurde auf der gegenüberliegenden Hallenseite positioniert, um einen umfassenden Löschangriff durchführen zu können. Ein weiterer Atemschutztrupp unterstützte den bereits im Einsatz befindlichen Trupp der Kösslwanger Kameraden, wodurch alle drei vermissten Personen rasch gefunden und gerettet werden konnten. Die Wasserversorgung zu Tank Roitham wurde durch die Mannschaft des LFB-A2 Roitham hergestellt. Nachdem die Zubringerleitungen aufgebaut waren, wurde der Außenangriff verstärkt, wobei insgesamt 4 C-Rohre und ein B-Rohr zur Brandbekämpfung betrieben wurden. Weiters wurde eine Verletztenablage, ein Atemschutzsammelplatz und die Einsatzleitstelle eingerichtet und betrieben. Nach ca. 45 Minuten waren alle Übungsziele erreicht und es konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Bei einer Nachbesprechung unter den Führungskräften konnten noch kleine Verbesserungspotentiale aufgezeigt werden, wobei aber insgesamt ein sehr positives Resümee gezogen wurde.

Im Anschluss wurden wir von Markus Prielinger noch verköstigt, wofür wir uns sehr herzlich bedanken möchten.
Ein Dank gilt auch unseren Kameraden der FF Bergham Kösslwang für die sehr gute Zusammenarbeit.

Einsatzübung am Traunfall mit der FF Windern 04-07-2019
  

Der Traunfall stellt die beiden zuständigen Feuerwehren Roitham und Windern immer wieder vor einsatzmäßige Herausforderungen. Insbesondere aufwändige Personenrettungen sind hier immer wieder Aufgabe der Einsatzkräfte. Aus diesem Grund wird einmal jährlich eine gemeinsame Einsatzübung der FF Windern und FF Roitham abgehalten, um Abläufe zu verbessern und die Zusammenarbeit zu optimieren. Ausgearbeitet wurde die Übung heuer durch die FF Windern. Somit wurden wir am 04-07-2019 um kurz nach 20 Uhr zu einer Personenrettung im Bereich der Aussichtsplattform am Traunfall in Desselbrunn alarmiert. Zusätzlich war es im Einsatzbereich noch zu einem Flurbrand in der Traunböschung gekommen.

Seitens der Einsatzleitung Windern wurden den Roithamer Mannschaften folgende Aufgaben zugeteilt:
Das LFB-A2 wurde mit der Personenrettung beauftragt. Dazu musste sämtliches benötigte Gerät zu Fuß an die Einsatzstelle getragen werden. Einige Meter unterhalb der Aussichtsplattform war eine Person über die senkrechte Klippe abgestürzt und schwer verletzt auf einem kleinen Felsvorsprung nur knapp über dem Wasser liegen geblieben. In Zusammenarbeit mit einem Trupp der FF Windern wurden zwei Feuerwehrmänner, darunter ein Sanitäter, zum Verletzten abgeseilt um die Erstversorgung durchzuführen. Parallel dazu wurde von Last Windern und Tank Roitham ein Schlauchboot am Roithamer Ufer zu Wasser gelassen um den Verletzten am Wasserweg zu erreichen. Die Person wurde anschließend in die Korbtrage umgelagert und mit dem Boot zurück an das Roithamer Ufer befördert, wo mit vereinten Kräften die Korbtrage mittels Seilen über Leitern nach oben gezogen wurde und die schwierige und schweißtreibende Personenrettung abgeschlossen werden konnte. Parallel zur Personenrettung wurde von Rüstlösch Windern der Flurbrand bekämpft. Die notwendige Wasserversorgung stellte Pumpe Windern sicher.

Nach Abschluss der Übung und Versorgung der Gerätschaften wurden wir von der FF Windern zur Nachbesprechung in deren Feuerwehrhaus eingeladen, wo wir auch verköstigt wurden. Wir bedanken uns für die Vorbereitung der Übung, die gute Zusammenarbeit und die Versorgung mit Speis und Trank!

Einsatzübung Asamer Schottergrube 25-06-2019
  

Auf Einladung der Fa. Asamer wurde am 25-06-2019 eine Übung in der Schottergrube im Traunfall durchgeführt. Die Einsatzkräfte wurden mit der Alarmmeldung "VU eingeklemmte Person, PKW abgestürzt, Person ansprechbar" alarmiert. Das KDO Roitham wurde als ersteintreffendes Fahrzeug bereits von einem Mitarbeiter bei der Werkseinfahrt an der Traunfallkreuzung erwartet und zum Einsatzort am weitläufigen Betriebsgelände gelotst. Die folgenden Fahrzeuge wurden über Funk eingewiesen. Vor Ort stellte Einsatzleiter OBI Philip Kathrein folgende Lage fest: Ein Mitarbeiter war mit einem Firmenwagen zu nah an eine Abbruchkante gekommen und über diese abgestürzt. Der Lieferwagen blieb fast senkrecht am Fuß der Schotterwand stehen. Der Lenker konnte sich bereits selbst befreien, lag aber mit einer schweren Fußverletzung noch im unmittelbaren Gefahrenbereich unterhalb des Autos. Die Mannschaft des ULF Roitham bekam den Befehl, den Verletzten rasch mittels Spineboard aus dem Gefahrenbereich in Sicherheit zu bringen und den Brandschutz sicherzustellen. Die Person wurde bis zum fiktiven Eintreffen des Rettungsdienstes durch Feuerwehr-Ersthelfer betreut.

Nach erfolgter Personenrettung wurde die Fahrzeugbergung vorbereitet. Dazu wurde das LFB-A2 oberhalb der Absturzkante positioniert, mit dem Auftrag, das Unfallfahrzeug mit der Einbauseilwinde nach hinten zu sichern. Gleichzeitig wurde am ULF der Greifzug angeschlagen um damit den PKW nach vorne wegziehen zu können. In gutem Zusammenspiel zwischen den Bedienmannschaften von Greifzug und Seilwinde konnte der Lieferwagen behutsam und kontrolliert geborgen werden.

Im Anschluss wurden noch die wichtigsten Bauwerke in der Schottergrube besichtigt und durch den Betriebsleiter erläutert, um den Einsatzkräften einen Überblick über mögliche Gefahren, Wasserentnahmestellen und den Betriebsablauf zu geben, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht. Herzlichen Dank an die Fa. Asamer und die Mitarbeiter der Schottergrube Roitham für die Übungsmöglichkeit und die gespendete Stärkung bei der Fischbrathütte am Traunfall.

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