Themenübung Brand KFZ 17-08-2018
  

Brände von Kraftfahrzeugen bzw. deren Bekämpfung standen im Fokus der Freitagsübung am 17-08-2018. Neben einigen theoretischen Inputs über die Gefahren, Löschmittel und Löschtaktik sowie Standardeinsatzmaßnahmen bei Fahrzeugbränden stand vor allem die praktische Umsetzung der Löschtaktik mit der Schaumschnellangriffseinrichtung des ULF im Vordergrund. So galt es für die erste eingeteilte ULF-Besatzung den Brand eines Reifenstapels mit dem Mittelschaumrohr und unter schweren Atemschutz zu löschen. Die zweite ULF-Besatzung musste im Anschluss ein brennendes Übungsfahrzeug löschen, wobei hier die Brandbekämpfung mittels Hohlstrahlrohr und Wasser mit Netzmittel vorgenommen wurde. Dadurch konnte ein direkter Vergleich mit allen Vor- und Nachteilen zwischen den beiden Löschmitteln und -geräten angestellt werden. Beide Brände konnten sehr rasch und mit geringem Wasser- bzw. Schaummittelverbrauch gelöscht werden, wobei sich die Schnellangriffseinrichtung sehr gut bewährte. Nach den Aufräumarbeiten und Aufrüsten der Gerätschaften wurde die Übung nach 2 Stunden beendet.

Atemschutzübung 05-07-2018
  
Zur zweiten Schwerpunkt-Atemschutzübung des Jahres lud am 05-07-2018 Atemschutzwart und Übungsverantwortlicher HBM Philipp Schütt. Als Übungsobjekt diente der Glockenturm der Pfarrkirche Roitham. Die Atemschutzträger mussten dabei im Kirchturm bis zum letzten Podest unterhalb der Glocken hochsteigen um von dort eine bewusstlose Person mittels Tragetuch zu retten. Aufgrund der sehr schmalen, steilen und alten Treppe stellte sich diese Aufgabe als echte Herausforderung dar und forderte vollste Konzetration, Vorsicht und körperliche Fitness. Genau diese Extrembelastung der Atemschutzträger war auch das Ziel, welches bei dieser Übung verfolgt wurde. Nachdem alle Gerätschaften gereinigt und aufgerüstet waren, wurde die Übung nach 2h beendet.
Löschübung in Wohnsiedlung 29-06-2018
  
In der Freitagsübung am 29-06-2018 wurde eine Löschübung unter möglichst realen Einsatzbedingungen durchgeführt. Die Übungsmannschaft wurde zu einem "Brandeinsatz - Gartenhüttenbrand" in den Traunweg zu unserem Kameraden Thomas Avbelj alarmiert, welcher die Übung vorbereitet hatte und als Beobachter fungierte. Bei der Lageerkundung stellte Einsatzleiter HBI Johannes Rudyk fest, dass die Gartenhütte im hinteren Eck des Grundstückes innen bereits in Vollbrand stand und eine erhebliche Gefahr der Ausbreitung auf zwei angrenzende Gebäude bestand. Personen oder Tiere waren nicht gefährdet. Tank Roitham nahm daraufhin zwei C-Rohre - teilweise unter schwerem Atemschutz - vor, um die Ausbreitung zu verhindern bzw. den Brand einzudämmen. Von Pumpe 1 Roitham wurde eine 400m lange Zubringerleitung vom Löschteich beim Feuerwehrhaus gelegt, um die Wasserversorgung sicherzustellen. Nach ca. 30 Minuten war das Übungsziel erreicht und es konnte mit dem Aufräumen begonnen werden. Die Schwerpunkte der Übung lagen in der Fahrzeugaufstellung bei den engen Platzverhältnissen in der Siedlungsstraße, der langen Zubringerleitung welche durch eine einzige Löschgruppe gelegt werden musste sowie der notwendige Querung der B144 mit der Schlauchleitung und dem damit verbundenen Lotsendienst.

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