Themenübung Schnitttechniken 30-11-2018
  
Der richtige Umgang mit dem hydraulischen Rettungsgerät inkl. aller im Umfeld benötigten Gerätschaften zum Schaffen von Zugangs-, Versorgungs- und Rettungsöffnungen an Kraffahrzeugen nach einem Unfall stand in der Themenübung am 30-11-2018, geleitet von OBI Philip Kathrein, am Programm. Nach einer kurzen Einleitung und dem Aufbau der Geräteablage wurden verschiedene Techniken an einem Übungsfahrzeug trainiert. Zunächst folgte immer ein kurzer theoretischer Input mit visualisierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen, welche im Anschluss gleich praktisch umgesetzt wurden. Dabei wurden die Rettungstechniken "Tunneln" (mit und ohne Einsatz von schwerem Gerät), das Aufspreizen von Türen, das Hochdrücken des Amaturenbrettes sowie die "große Seitenöffnung" geübt. Nach ca. zwei Stunden wurde mit den Aufräumarbeiten begonnen und die Übung mit 20 Teilnehmern beendet.
Atemschutzleistungstest 23-11-2018
  
Die Atemschutzträger der Freiwilligen Feuerwehr Roitham mussten am 23-11-2018 ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen. Grund dafür ist die Vorschrift, dass alle Atemschutzträger neben der regelmäßigen ärztlichen Untersuchung auch jährlich den sogenannten "Finnentest" (in Finnland entwickelt) absolvieren müssen. Dieser Test besteht aus insgesamt fünf Stationen, welche die Atemschutzträger unter voller Schutzausrüstung und mit schwerem Atemschutz in vorgegebener Zeit absolvieren müssen, vom Stiegensteigen über Reifen schlagen bis zum Hindernisparcour. Alle Teilnehmer meisterten die körperliche Herausforderung unter Bewertung von Atemschutzwart Philipp Schütt ohne Probleme und können sich somit als "fit für den Einsatz" bezeichnen.
Herbstübung 28-10-2018
  

Mit dem Alarmtext "Brandverdacht, F. Forstinger Straße 15, Volksschule Roitham, starker Rauch, 1 vermisste Person" wurden 30 Feuerwehrmänner- und frauen der FF-Roitham zur diesjährigen Herbstübung am 28-10-2018 um 10 Uhr alarmiert. Folgendes Szenario wurde dabei von Kommandant Johannes Rudyk und dessen Stellvertreter Philip Kathrein, welche während der Übung als Beobachter fungierten, ausgearbeitet: Während einer Trainingseinheit eines örtlichen Vereines im Turnsaal, bemerken die Teilnehmer Rauchentwicklung aus dem Heizraum, welche sich bereits in die Umkleiden und Duschen ausbreitet. Die Turngruppe löst noch den Hausalarm aus, setzt einen Notruf ab und flüchtet ins Freie. Eine Person findet jedoch aufgrund des dichten Rauches den Weg nach draussen nicht mehr und wird im Gebäude vermisst.

Nach Eintreffen von Kommando Roitham mit Einsatzleiter BI Karl Waldl wird eine umfassende Lageerkundung durchgeführt. Der Vereinstrakt ist stark verraucht und aus den Fenstern des Heizraumes schlagen bereits Flammen. Weiters setzt die Betreuerin der Turngruppe den Einsatzleiter darüber in Kenntnis, dass noch eine weitere Person fehlt, diese aber sicher das Gebäude mit der Gruppe verlassen hat. Durch die Einsatzleitung wird an Tank Roitham der Befehl für einen Innenangriff unter schweren Atemschutz zur Personenrettung bzw. Brandbekämpfung gegeben. Weiters wird der Hochleistungslüfter zur Ventilation des Gebäudes in Bereitschaft gebracht und ein C-Rohr im Außenangriff vorgenommen, um ein Übergreifen der Flammen aus dem Heizraumfenster auf den Dachstuhl zu verhindern. Pumpe 1 Roitham stellte den zweiten Atemschutztrupp zur Absicherung und baute gemeinsam mit Pumpe 2 die Zubringerleitung vom knapp 400m entfernten Löschteich auf.

Die erweiterte Lagerkundung brachte schließlich den Verbleib jener Person, welche zwar noch aus dem Gebäude geflüchtet war, aber anschließend fehlte, ans Tageslicht. Die Person war am hinteren Ende des Parkplatzes von einem PKW erfasst worden und unter diesem eingeklemmt. Die Lenkerin stand unter Schock. Somit wurden umgehend Einsatzkräfte von ihren Tätigkeiten gelöst und die Person mittels Hebekissen aus der Zwangslage befreit. Fast zeitgleich wurde auch die im Gebäude vermisste Person vom Atemschutztrupp gefunden und ins Freie gebracht, wo beide Verletzten an der Patientenablage bis zur fiktiven Übergabe an den Rettungsdienst betreut wurden.

Ein zweiter Atemschutztrupp führte die abschließende Brandbekämpfung im Heizraum durch. Das Gebäude wurde rauchfrei gemacht, der Hausalarm rückgesetzt und die Aufräumarbeiten durchgeführt. Im Zuge der Nachbesprechung ließen die Beobachter das Szenario Revue passieren und zeigten einige Verbesserungpotentiale auf. Besonders positiv wurde die gute Zusammenarbeit und die Hohe Schlagkraft der Mannschaft hervorgehoben. Nachdem alle Fahrzeuge aufgerüstet waren, wurden die Übungsteilnehmer vom Bürgermeister auf ein Mittagessen eingeladen - herzlichen Dank!

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