Laufender Ausbildungsbetrieb im November 11-2019
  

Reger Übungs- und Ausbildungsbetrieb herrschte auch im November bei der Freiwilligen Feuerwehr Roitham. Neben den intensiven Vorbereitungen für die Leistungsprüfung Technische Hilfeleistung wurden in den Freitagsübungen wieder verschiedenste Themen behandelt. So wurde unter anderem die Rettung einer Person aus einem Schacht trainiert, wobei der Schwerpunkt auf dem Aufbau eines provisorischen Dreibeines in Kombination mit einem Flaschenzugsystem lag. Weiters wurde eine Schulung zu den taktischen Einheiten Tanklöschgruppe und Technische Gruppe abgehalten. In einer Themenübung beübte man noch Rettungstechniken bzw. den Umgang mit der Schaufeltrage, dem Spineboard und der Korbtrage.

Neben den Freitagsübungen fanden auch noch mehrere Sonderausbildungen statt. Die Kommandomitglieder absolvierten eine Führungskräfteschulung, in welcher sämtliche Erkenntnisse aus den heurigen Einsatzübungen nochmals aufgearbeitet und einige taktische Inhalte ausgebildet wurden. Auf Einladung der FF Bergham Kösslwang nahmen 15 Kameraden der FF Roitham an einer Schulung zum Thema Einsatz im Gleisbereich teil. Auch die Atemschutzträger waren gefordert, denn es galt den jährlichen Atemschutz-Leistungstest, auch bekannt als Finnentest, zu absolvieren. Bei diesem Test müssen die Atemschutzträger mit voller Ausrüstung verschiedene, körperlich fordernde Stationen absolvieren, um die körperliche Fitness für das Tragen eines Atemschutzgerätes im Einsatz nachzuweisen.

Herbstübung 20-10-2019
  

Ein Auto kollidiert frontal mit einem entgegenkommenden LKW, überschlägt sich und bleibt am Dach am Fuße einer Böschung neben der Straße liegen. Der Lastwagen gerät durch den Aufprall ins Schleudern und kippt auf den Anhänger eines entgegenkommenden Traktorgespannes. Dieses Unfallszenario bildete die Ausgangslage für die Herbstübung der Freiwilligen Feuerwehr Roitham am 20-10-2019, an welcher auch die FF Windern und das Rote Kreuz teilnahmen. Als Übungsort durfte die Zufahrtsstraße in die Asamer Schottergrube am Traunfall genutzt werden, welche sehr ähnliche Gegebenheiten wie die B144 aufweist, der öffentliche Verkehr durch die Übung aber nicht beeinträchtigt wird.

Kurz nach 10 Uhr erfolgte die Alarmierung der Einsatzkräfte. Einsatzleiter HBI Johannes Rudyk erkundete die Lage und stellte fest, dass der LKW-Lenker mit einer offensichtlichen Kopfverletzung im Führerhaus eingeschlossen war und sich aufgrund der Lage nicht selbst befreien konnte. Im PKW befanden sich zwei Personen, wobei ein Kind halb aus dem hinteren Fenster herausragte und eine starke Blutung am Arm aufwies. Der Lenker des Fahrzeuges war schwer verletzt im PKW eingeklemmt.

Die Besatzung von ULF Roitham wurde gemeinsam mit dem LFB-A2 Roitham zur Menschenrettung aus dem PKW eingeteilt, wobei die Deformation und die engen Platzverhältnisse im Fahrzeuginneren, gemeinsam mit der Einklemmung einer Hand des Lenkers zwischen Sitz und B-Säule eine besondere Herausforderung darstellten. RLF Windern und KLFA-L Roitham übernahmen den Einsatzabschnitt LKW, wobei dieser zunächst aufgrund der instabilen Lage relativ aufwändig gesichert werden musste, bevor der Lenker durch die Windschutzscheibe befreit werden konnte. Die medizinische Betreuung und Erstversorgung wurde während der gesamten Arbeiten durch das Rote Kreuz sichergestellt.

Nachdem alle Verletzten befreit und abtransportiert waren, führten die Feuerwehren die Fahrzeugbergungen und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle durch und im Kreise der Führungskräfte gemeinsam mit den Organisatoren und Beobachtern wurde die Übung ausführlich nachbesprochen. Dabei konnte ein durchaus positives Fazit bei diesem herausfordernden und keinesfalls alltäglichen Szenario gezogen werden. Vor allem die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften funktionierte sehr gut. Im Anschluss an die Übung wurden alle Beteiligten von Bgm. Alfred Gruber zum Mittagessen eingeladen – herzlichen Dank!

Eingesetzte Kräfte:
FF Roitham mit KDO, ULFA 2200/200, LFB-A2, KLFA-L und 35 Mann
FF Windern mit RLFA und 9 Mann
Rotes Kreuz mit 3 SEW, 1 NEF, 1 ELVD und 10 Personen
3 Statisten inkl. 1 Schminker
2 Fotografen
Bürgermeister

Maschinistengrundausbildung erfolgreich durchgeführt 11-10-2019
  
Fünf junge Kameraden der FF Roitham absolvierten am 28-09-2019 und 05-10-2019 die Maschinistengrundausbildung in der Feuerwehr. Es handelt sich dabei um einen Lehrgang, welcher nach den Vorgaben und anhand von Unterlagen des OÖLFV mit Ausbildnern und Gerätschaft der eigenen Feuerwehr durchgeführt wird. Ziel des Lehrganges ist die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten zur selbstständigen Bedienung von Tragkraftspritzen und kraftbetriebene Geräten. Weitere Inhalte sind die Löschwasserförderung über lange Wegstrecken sowie vorgeschriebene Wartungstätigkeiten an der Gerätschaft. Alle diese Inhalte wurden in insgesamt 23 Lehreinheiten in theoretischem und praktischem Unterricht erarbeitet. Die schriftliche Abschlussprüfung am 11-10-2019 haben alle Lehrgangsteilnehmer bestanden. Wir gratulieren Florian Berger, Christian Mayr, Thomas Radner, Gabriel Stöttinger und Philipp Weismann zum Lehrgangserfolg und danken für die aufgewendete Freizeit zur feuerwehrdienstlichen Fortbildung.

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