Grundausbildung - Die Löschgruppe in der Praxis 12-05-2019
  

Schlechtes Wetter? Gibt es nicht - zumindest nicht wenn man die passende Ausrüstung dafür hat. Da dies bei der FF Roitham der Fall ist trotzten die Teilnehmer der heurigen Grundausbildung dem schlechten Wetter am Muttertag und führten die praktische Löschgruppenausbildung durch. Dabei standen die Herstellung einer Saugleitung, die Wasserentnahme aus Hydranten, das Verlegen von Zubringerleitungen sowie Angriffe mit verschiedenen Strahl- und Schaumrohren im Mittelpunkt, natürlich immer unter Berücksichtigung der taktisch richtigen Aufgabenverteilung innerhalb der Gruppe. Trotz Regen, Wind und recht kühlen Temperaturen waren die Teilnehmer, welche durch einige aktive Kameraden und die Ausbildner unterstützt wurden, mit vollem Elan bei der Sache. Vier Stunden lang wurden verschiedenste Löschangriffe im Gemeindegebiet geübt und so die Handgriffe gefestigt. Bei selbstgemachten Chili Con Carne und Tee zum Aufwärmen fand der Ausbildungstag einen gemütlichen Ausklang.

Am Vorabend stellten sich die Teilnehmer der Grundausbildung bereits der feuerwehrinternen schriftlichen Erfolgskontrolle, welche alle drei bestanden haben. Somit ist die Ausbildung in der Feuerwehr abgeschlossen und die Absolventen sind bereit für den Grundlehrgang des Abschnittes Gmunden, welcher kommendes Wochenende in Laakirchen stattfindet. Insgesamt wurden von den Lehrgangsteilnehmern und Ausbildnern von Jänner bis Mai ca. 250h in die Grundausbildung investiert. Für den Lehrgang auf Abschnittsebene wünschen wir schon jetzt viel Erfolg.

Löschübung mit Schachtrettung 10-05-2019
  
Ein nicht alltägliches Szenario erwartete die Teilnehmer der Freitagsübung am 10-05-2019, ausgearbeitet von HBM Thomas Eiersebner. Die Einsatzkräfte wurden zu einem Brandeinsatz in die Ortschaft Nöstling gerufen. Vor Ort wurde festgestellt, dass Kinder bei einem kleinen Hühnerstall gezündelt hatten, wodurch dieser in Brand geraten war. Beim Davonlaufen stürzte einer der Beiden in einen offenen Sickerschacht. Einsatzleiter BI Karl Waldl ordnete umgehend einen Löschangriff unter schwerem Atemschutz mit einem C-Rohr an, um ein Übergreifen des Brandes auf den nebenstehenden Kuhstall zu verhindern.
Die Besatzung des LFB-A2 bekam den Befehl, die Personenrettung aus dem Schacht durchzuführen. Dazu wurde ein provisorisches Dreibein über der Einstiegsöffnung aufgebaut und ein Feuerwehrmann zum Verletzten, der ansprechbar war und eine Verletzung am Bein aufwies, abgeseilt. Mit einem Rettungsdreieck und einem Flaschenzugsystem konnte die Person aus dem engen Schacht gerettet werden.
Im Anschluss wurde eine kurze Nachbesprechung durchgeführt, wobei ein sehr positives Resümee gezogen werden konnte. Nach ca. 1,5h war die Übung für die 21 Teilnehmer beendet.
Frühjahrsübung 03-05-2019
  

"Brand landwirtschaftliches Objekt, Watzing 5, Brand Maschinenhalle", so lautete die Alarmierung für die Frühjahrsübung der Freiwilligen Feuerwehr Roitham am 03-05-2019. Von Einsatzleiter HBI Johannes Rudyk wurde bereits auf der Anfahrt aufgrund des erkennbaren Ausmaßes Alarmstufe 2 ausgelöst. Bei Eintreffen von Kommando Roitham stand die Maschinenhalle in Vollbrand, es bestand die Gefahr des Übergreifens der Flammen auf den nebenstehenden Vierkanthof. Von Tank Roitham wurde zunächst ein Rohr zur Verhinderung der Ausbreitung vorgenommen, die Besatzung von Kommando Roitham richtete die Einsatzleitstelle ein. Zur Koordinierung der Einsatzkräfte wurde ein kleiner Einsatzstab hochgefahren. ULF Steyrermühl und ULF Laakirchen versorgten Tank Roitham während dem Aufbau der Zubringerleitung mit Wasser, um das schützende Rohr weiter betreiben zu können. Die Fahrzeuge LFB-A2 Roitham, KLFA-L Roitham, LFA Windern und LFB-A2 Bad Wimsbach stellten eine Zubringerleitung vom Löschteich Mitterbuch über eine Länge von ca. 1.000m unter Einsatz von vier Tragkraftspritzen her. Währenddessen wurden von den Besatzungen der Tankwägen weitere Rohre vorbereitet, um nach Sicherstellung der Wasserversorgung einen umfassenden Angriff vornehmen zu können. Eine erschwerende Wende des Verlaufes ergab sich zum Einen durch die Notwendigkeit, die Kräfte an den Strahlrohren an der Nordseite der Maschinenhalle aufgrund der angenommenen starken Rauchentwicklung in diesem Bereich mit schwerem Atemschutz auszurüsten, zum Anderen durch die Tatsache, dass sich in der Halle ein großer Dieseltank befand, welcher gefährdet war. Zur Koordinierung der Atemschutztrupps wurde von KDO1 Laakirchen eine Atemschutzsammelstelle eingerichtet, das nachalarmierte ASF Steyrermühl sorgte für die Befüllung der verbrauchten Atemluftflaschen.

Nach ca. 90 min. waren die Übungsziele erreicht und es konnte mit den Aufräumarbeiten begonnen werden. Bei einer intensiven Nachbesprechung unter den Führungskräften der einzelnen Einheiten wurden aufgetretene Probleme besprochen. Vor allem im Bereich der Kommunikation und der Herstellung der Wasserversorgung über die lange Wegstrecke wurde Verbesserungsbedarf aufgezeigt. Im Anschluss fand die Übung bei einer kleinen Stärkung ihren Ausklang. Ein besonderer Dank gilt Herrn Helmut Radner, für das zur Verfügung stellen des Übungsobjektes und die Beistellung der Getränke. Ebenso möchten wir uns bei unseren Nachbarfeuerwehren für die Teilnahme an der Übung und die konstruktive Kritik bedanken.

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